Die Grundversicherung zahlt keine regulären Zahnbehandlungen. Erfahren Sie, wann sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt, was sie kostet und welche Anbieter am meisten zahlen.
Aktuelle Tarife und Leistungen im Vergleich
In der Schweiz deckt die obligatorische Grundversicherung (OKP) Zahnbehandlungen nur in Ausnahmefällen — bei Unfällen, schweren Erkrankungen oder medizinischer Notwendigkeit. Alle regulären Zahnbehandlungen müssen Sie selbst bezahlen oder über eine Zahnzusatzversicherung abdecken.
Die Prämien hängen vom Alter bei Abschluss, dem Leistungsumfang und dem Anbieter ab. Hier eine Übersicht:
| Alter bei Abschluss | Basis-Tarif | Standard-Tarif | Premium-Tarif |
|---|---|---|---|
| Kind (0–18) | CHF 8–12/Mt. | CHF 15–25/Mt. | CHF 30–45/Mt. |
| Junge Erwachsene (19–30) | CHF 10–18/Mt. | CHF 20–35/Mt. | CHF 40–60/Mt. |
| Erwachsene (31–50) | CHF 15–25/Mt. | CHF 30–50/Mt. | CHF 55–80/Mt. |
| Senioren (51+) | CHF 25–40/Mt. | CHF 45–70/Mt. | CHF 75–120/Mt. |
Für Kinder am besten ab Geburt oder spätestens mit 3 Jahren. Für Erwachsene gilt: Je jünger, desto günstiger die Prämien und desto weniger Vorbehalte bei Vorerkrankungen.
Die meisten Versicherer haben Wartezeiten von 6–24 Monaten, besonders für Kieferorthopädie. Planen Sie voraus — wenn Ihr Kind bald eine Zahnspange braucht, ist es schon zu spät.
Achten Sie auf jährliche und lebenslange Maximallimiten. Ein günstiger Tarif mit CHF 1000/Jahr Deckung nützt wenig bei einem Implantat für CHF 5000.
Falsche Angaben können zur Leistungsverweigerung oder Kündigung führen. Deklarieren Sie bestehende Zahnprobleme vollständig.
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Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt Kosten für Zahnbehandlungen, die nicht in der Grundversicherung enthalten sind: Zahnspangen (Kieferorthopädie), Implantate, Kronen, Brücken, Dentalhygiene, Bleaching und professionelle Zahnreinigung.
Je nach Anbieter und Leistungsumfang zahlen Sie CHF 10–40 pro Monat. Für Kinder mit Zahnspangen-Bedarf lohnt sich der Abschluss besonders — eine Zahnspange kostet CHF 5000–15000.
Idealerweise im Kindesalter (ab 3 Jahre). Je früher der Abschluss, desto günstiger die Prämien und desto weniger Vorbehalte. Für Erwachsene gilt: Je jünger und gesünder die Zähne, desto besser.
Ja, die meisten Versicherer haben Wartezeiten von 6–24 Monaten für bestimmte Leistungen. Einige Anbieter bieten Tarife ohne Wartezeit an, dafür mit höheren Prämien oder tieferen Deckungssummen.
Nur in Ausnahmefällen: bei Unfällen, schweren Erkrankungen (z.B. Tumoren) oder wenn eine Zahnbehandlung medizinisch notwendig ist. Reguläre Zahnbehandlungen, Dentalhygiene und Zahnkorrekturen sind nicht gedeckt.
Ja, besonders wenn Sie regelmässig Dentalhygiene nutzen (ca. CHF 200–300/Jahr) oder teurere Behandlungen wie Implantate (CHF 3000–6000 pro Zahn) absehbar sind. PrimAI berechnet Ihren individuellen Kosten-Nutzen.
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